Der Funpark wurde am 15.06.2001 eröffnet. Amt für Soziale Dienste Süd Amt für Wohnung- und Städtebauförderung Gewoba Der Funpark ist eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit mit sportlichen und kulturellen Tätigkeiten verbringen möchten. Die Trägerschaft hat die AWO Bremen übernommen. |
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Projektbeschreibung AWO Funpark BremenIm Juni 2001 wurde die Sport- und Freizeitanlage Funpark Bremen eröffnet. Die Trägerschaft übernahm das Kulturhaus Katt e.V. Auf Grund von Entscheidungen des Bildungssenators konnte das Kulturhaus Katt e.V. in der Form, in der es bis dato bestand, nicht mehr fortgeführt werden. Das Angebot, die Trägerschaft für den Funpark zu übernehmen ist an die AWO Bremen vom Amt für Soziale Dienste Süd herangetragen worden. Seit April 2003 hat die AWO Bremen die Trägerschaft für den Funpark übernommen. Der AWO Funpark Bremen verfügt über ein Außengelände mit einer Gesamtfläche von ca. 20.000 m². Dieses bietet eine ca. 5000 m² große asphaltierte Spiel- und Freizeitfläche für Basketball, Rollhockey, Inlineskating, Skateboarding und Radsport (BMX, Mountainbike). Die Rollhockeyfläche kann im Winter geflutet und zur Eishockeyfläche umfunktioniert werden. Der Skaterbereich mit Deutschlands einzigartigem double pool nimmt eine zentrale Stellung in der Gesamtnutzung ein. Auf den Rasenflächen befindet sich außerdem ein Fußballfeld in Wettkampfgröße, ein Beach- Volleyballfeld sowie eine Trainingsstrecke für BMXer und Mountainbiker, die sich über eine Gesamtlänge von ca. 250 m erstreckt. Die Sanitäranlagen, der Kiosk, die 1. Hilfe- Station und ein kleiner Aufenthaltsbereich befinden sich seit April 2007 im Clubhaus. Zwei zusätzliche Garagen bieten Platz für den Equipmentverleih und die Reparaturwerkstatt. Der AWO Funpark Bremen ist Di. – So. von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Den Besuchern stehen Betreuungspersonen zur Verfügung, die diverse Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung anbieten. Eine spezielle Anleitung wird je nach Auslastung angeboten. Der Stadtteil Obervieland, in dem sich der AWO Funpark Bremen befindet, ist in vier Ortsteile unterteilt. Der AWO Funpark Bremen wurde in Kattenturm errichtet, ein im Gegensatz zu den drei anderen Ortsteilen sehr benachteiligtes Wohngebiet, mit vielen verschiedenen ethnischen Kulturen. Kattenturm steht bei der Rangliste der Sozialindikatoren von 79 Plätzen im untersten Feld, nämlich auf Platz 6 (vgl. Sozialräumliche Beschreibung des Sozialzentrums Obervieland [9] Stand 2000). Es gibt in Obervieland Mitbürger aus ca. 105 unterschiedlichen Herkunftsländern. Aus dieser Tatsache heraus ergibt sich ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt für den AWO Funpark Bremen, nämlich eine sozial- integrative Funktion für den Stadtteil wahrzunehmen. Der AWO Funpark Bremen wird von Kindern und Jugendlichen im Alter von durchschnittlich 6 -25 Jahren besucht. Eltern mit Kleinkindern und eine Herren- Fußballmannschaft runden das Besucherbild ab. Der AWO Funpark Bremen erreicht bei gutem Wetter einen Besucherdurchlauf von 70-100 Personen pro Tag. Zahlreiche verschiedene Nationen aus unterschiedlichen sozialen Schichten treffen dort aufeinander. Obwohl im Vergleich mit anderen Stadtteilen in Obervieland relativ viele Jugendliche leben, gibt es nur wenig interessante Freizeitangebote. Durch den AWO Funpark Bremen ist ein zusätzlicher attraktiver Treffpunkt geschaffen worden. Hier können die Kinder und Jugendlichen ihre Energie und Kreativität umsetzen, in dem sie sich aktiv sportlich betätigen und bei der Planung und Organisation mitbestimmen. Der AWO Funpark Bremen ist eine einmalige Einrichtung in Bremen. Im Vergleich zu anderen Skate-Parks arbeitet der AWO Funpark Bremen stadtteilorientiert, ist multifunktional und nicht gewinnbringend orientiert. Die Schwerpunkte dieser Einrichtung sind die pädagogische Betreuung und die Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen sowie eine stadtteilorientierte Verknüpfung. Der AWO Funpark Bremen unterstützt Schulen des Stadtteils im Bereich Schulsport und kooperiert mit dem Quartier e.V., dem Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland, der VHS Süd, dem Landessportbund, der VaJa e.V., dem Bremer Verein, der Jugendhilfe u. Soziale Arbeit GmbH, der Brücke e.V. und dem Vegesacker BMX Club. Der AWO Funpark arbeitet nach dem Konzept der offenen, akzeptierenden Jugendarbeit mit der Möglichkeit der Umsetzung von Beteiligungsprozessen für Kinder und Jugendliche unter Einbeziehung von teilweise kommerziell betriebenen Angeboten. Bewegung, Spiel und Sport sind für das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar. Dies gilt nicht nur für die motorische, sondern auch für die gesamte soziale, emotionale und kognitive Entwicklung. Sportliche Betätigung kann Kindern und Jugendlichen Erlebnisse und Erfahrungen vermitteln, die weg vom Konsumdenken bei der späteren Lebensgestaltung hilfreich sind. Fernsehen und Unterhaltungselektronik (Gameboy, Playstation) vereinnahmt mit zunehmender Tendenz die Freizeit von Kindern und Jugendlichen, was soziale Isolation, Rückzugsverhalten und Vereinsamung bedeuten kann. Die Kinder und Jugendlichen, die den AWO Funpark Bremen häufig besuchen, erleben in der Regel in ihrem häuslichen Umfeld wenig Anregung und Unterstützung sich weiter zu entwickeln. Der AWO Funpark Bremen möchte Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung vermitteln. Freie, entspannende Tätigkeiten (Freizeit) umfassen das Aneignen sozialräumlicher Umwelt im unmittelbaren Umfeld und das Erschließen von Spiel- und Treffpunkten. Vereine, beispielsweise Sportvereine erreichen häufig nur einen geringen Teil der Kinder und Jugendlichen eines Stadtteils. Vereine o. ä. werden zum Großteil von acht- bis zwölfjährigen Kindern besucht. Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen nimmt häufig das Interesse an einem Verein ab. Offene Jugendarbeit wird dem Treffpunktcharakter, den Jugendliche suchen, gerecht und bietet gleichzeitig Gruppenangebote und Projekte mit ähnlichen Organisationsstrukturen. Der AWO Funpark Bremen kann als ganzheitliches Präventionsprojekt gesehen werden. Problemlösungsstrategien und ein sozialer Umgang können dort erprobt und gefestigt werden. Bewegung, Spiel und Sport stehen dabei stets im Mittelpunkt. Im AWO Funpark Bremen sind verstärkt delinquente Jugendliche anzutreffen. Gerade in Bezug auf diese Jugendlichen bedeutet es, der Gewalt, der Kriminalität und dem Drogenmissbrauch vorzubeugen. Dies geschieht zum einen während der regelmäßigen Öffnungszeit durch Anregungen und Anleitung zur Freizeitgestaltung auf sportlicher aber auch nicht-sportlicher Ebene, zum anderen in Form von speziellen Projekten und Gruppenangeboten. Ein wesentlicher Aspekt des pädagogischen Konzeptes ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Der AWO Funpark Bremen bietet ein vielfältiges Betätigungsfeld, in dem junge Menschen Eigeninitiative, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmtheit ausprobieren und erlernen können. Diese Beteiligungsprozesse werden gemeinsam entwickelt und angeleitet. Dabei werden den Kindern und Jugendlichen außerdem Orientierungshilfen für ihre persönliche Entwicklung aufgezeigt. Den Besuchern wird ein sozialer Rahmen geboten, in dem Lernprozesse für zukünftige Lebensbewältigung eingeübt werden können. Teamgeist, Akzeptanz untereinander und der Abbau von Aggressionen werden gefördert. Durch die bisherige aktive Beteiligung der Jugendlichen an Planung, Gestaltung und der Entwicklung von Zukunftsvisionen wurde deutlich, wie viel Engagement und Zugehörigkeitsgefühl die multikulturellen Jugendlichen bereits entwickelt haben. Mit dem Ansatz von partizipativer Jugendarbeit kann der ebenfalls noch notwendige Ausbau, eine umfassende Gestaltung und die Erweiterung des AWO Funpark Bremen initiiert werden. Um dem Anspruch eines ganzheitlichen Präventionsprojektes gerecht zu werden, setzt der AWO Funpark Bremen in verschiedenen Bereichen Schwerpunkte in Form von Sozialer Gruppenarbeit:
Juni 2004 Bau der ersten funbox aus Beton (gesponsert von: Beirat Obervieland, Firma Grewe GmbH, Firma Siebrecht, Firma Dannemann, AWO Orstverband Obervieland-Huckelriede)
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